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FAQs - Häufig gestellte Fragen

Haben Sie eine Frage? Wir sind hier, um zu antworten! Wenn Sie Ihre Frage hier nicht beantwortet sehen, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns über unser Kontakt Formular.

Jeder, der zwischen 1998 und 3. März 2016 Pflanzenschutzmittel (Herbizide, Fungizide, Insektizide etc.) gekauft hat (Kartellzeitraum plus 1 Jahr) könnte vom Kartell betroffen sein. Es ist nicht erforderlich, dass Sie diese Produkte bei den Großhändlern gekauft haben, die Mitglied des Kartells waren (Kartellmitglieder ansehen). Es ist allgemein anerkannt, dass Kartelle zu Preiserhöhungen bei Wettbewerbern führen, die nicht Mitglied sind und dass Zwischenhändler die Preiserhöhungen an die Endkunden weitergeben.

Es fallen für die Kunden keine Vorlaufkosten an, um den Verfahren beizutreten. Kein Erfolg, kein Geld für uns! Sie müssen nichts bezahlen, um Ihre Ansprüche geltend zu machen. Nur wenn es uns gelingt, Ihnen eine finanzielle Entschädigung zu verschaffen, zahlen Sie eine Gebühr von 24 bis 28 % der finanziellen Entschädigung. Dieser Prozentsatz kann in Abhängigkeit von verschiedenen Umständen auch niedriger sein.

Letztendlich wird die Höhe der Entschädigung, die Sie erhalten können, entweder durch einen Vergleich ausgehandelt oder vom Gericht festgelegt. Kürzlich befanden deutsche Gerichte, dass ein geschätzter Schaden von 10-15% des Gesamtkaufpreises zuzüglich Zinsen angemessen ist. Darüber hinaus kooperiert LitFin mit einigen der renommiertesten Wettbewerbsökonomen, um festzustellen, wie stark die Marktpreise durch das Pflanzenschutzmittelkartell gestört wurden. Dies hilft später, den dem einzelnen Kunden entstandenen Schaden zu ermitteln. Basierend auf der ersten Einschätzung unserer Wirtschaftsexperten wird im vorliegenden Fall der Preisaufschlag auf  über 21 % und der Gesamtschaden des Kartells auf über 11 Mrd. EUR geschätzt.

Wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen und mit Ihnen den Ablauf und die Einzelheiten des Verfahrens besprechen. Sie erhalten dann alle relevanten Informationen und Unterlagen schriftlich, damit Sie entscheiden können, ob Sie an der gemeinsamen Aktion teilnehmen möchten.

Sie erhalten Zugang zum Mitgliederbereich. 

Wenn Sie beitreten, bleiben Sie Inhaber Ihres Anspruchs. Sie arbeiten auf Kosten von LitFin mit Ihrem Anwalt zusammen. Ihr Anwalt vertritt Sie und andere Kläger vor Gericht.

Zur Teilnahme an der Klage und zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen müssen Sie alle Dokumente zum Kauf von Pflanzenschutzmitteln zwischen 1998 und 2020 auf unsere Plattform hochladen. Dies können zum Beispiel Rechnungen, Auftragsbestätigungen, Bestellformulare, Lieferungen,  Notizen, Buchhaltungsunterlagen, Kontoauszüge, Zahlungsnachweise Ihrer Buchhaltung sein. Dokumente für Direktkäufe als auch für Käufe über einen Dritten sind ausreichend. Sobald Sie sich registriert haben, werden wir Ihnen im Mitgliederbereich detaillierte Anweisungen zur Art der Dokumente, deren Herkunft und wie Sie uns diese Informationen zur Verfügung stellen übermitteln.

Wir prüfen in Zusammenarbeit mit unseren Anwälten die erhaltenen Unterlagen auf Vollständigkeit und Plausibilität. Sofern keine Rückfragen bestehen, integrieren wir Ihre Forderungen in die Sammelklage. Selbstverständlich halten wir Sie regelmäßig über den Stand des Verfahrens auf dem Laufenden.

Es ist schwer vorherzusagen, wie lange es dauern wird, aber es wird erwartet, dass eine Klage in erster Instanz mindestens 2-3 Jahre dauern wird, bis eine Entscheidung eines Gerichts vorliegt. Unser Ziel ist es vor allem eine gütliche Einigung mit den Kartellanten zu erzielen, dies geht erfahrungsgemäß viel schneller, auch wenn zusätzliche Zeit erforderlich sein kann, einen Vergleich gerichtlich bestätigt zu erhalten. 

Auf unserer Website werden Sie regelmäßig über den Stand der Rechtsstreitigkeiten informiert.

Solche Klagen (Gerichtsgebühren, Anwaltskosten, Sachverständige usw.) sind sehr teuer (oft 6-stellige EUR-Beträge für ein Verfahren), weshalb sich eine isolierte Klage meist nur bei sehr hohen Entschädigungssummen lohnt.